Fridays for Future – meine Meinung

Hallo,

an dem heutigen Freitag gibt es kaum ein anderes Thema als die Fridays for Future.

Falls du davon nichts mitbekommen hast:
Die weltweit bekannte Greta, die nun für den Friedensnobelpreis nominiert wurde, fing damit an jeden Freitag die Schule zu schwänzen. In der damit gewonnenen Freizeit protestierte sie für die Klimaschutz.

Ihr Engagement hat mittlerweile weltweit Schule gemacht. Sie wird als Star gefeiert, aber auch kontrovers diskutiert.

Am heutigen Freitag fand eine große Schüler-, und Studentendemonstration in Köln statt. Am Heumarkt, sowie auf der Vorplatte des Kölner Doms versammelten sich tausende junge Menschen, die friedlich protestierten.

In einigen Fällen hat man sich über die Plattform Splashthat organisiert.

Schulschwänzer oder Weltverbesserer?

Ein häufig angebrachter Kritikpunkt ist, dass die Schüler nicht zum Unterricht erscheinen und schwänzen. In einigen Bundesländern kann das für die Eltern ernste Konsequenzen nach sich ziehen.

Manch einer fragt spöttisch, ob wohl auch so viele junge Leute aufkreuzen würden, wenn die Demonstrationen an einem Samstag stattfänden.

Auch Christian Lindner von der FDP konnte sich eine herablassende Bemerkung nicht verkneifen. Klimapolitik sei etwas für Profis, nicht für Kinder.

Später relativierte er seine Aussage und betonte, dass er damit Wissenschaftler und Ingenieure meinte, die eine große Expertise auf diesem Gebiet haben.

Bewusstsein wurde geschafft, Unterricht verpasst

Meine persönliche Meinung ist, dass hier eine wunderbare Bewegung entstanden ist. Das Erreichen der Klimaziele 2020 scheint nicht mehr möglich und weltweit wird Raubbau an der Erde betrieben.

Durch das Einstehen für gemeinsame Ziele und eine politische Einmischung lernen die Kinder deutlich mehr als an einem weiteren Nachmittag in der Schule.

Bildung ist weitaus mehr als eine Gedichtinterpretation im Leistungskurs Deutsch. Mündige Bürger unserer Gesellschaft haben die Pflicht sich konstruktiv einzubringen und Missstände zu kritisieren. Genau das passiert hier, was durchaus bewundernswert ist.

Wir sollten beschämt zu Boden sehen, denn die jungen Menschen erledigen eine Aufgabe, die eigentlich den Erwachsenen zuzusprechen ist.

Ich wünsche mir, dass mehr Menschen die Wünsche und Hoffnungen der jungen Generation ernstnehmen und sie nicht so schnell als faule Schulschwänze abstempeln.

Meine Unterstützung ist euch in jedem Fall gewiss!

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