Wärmebildkamera kaufen – Worauf muss geachtet werden?

Eine gute Wärmebildkamera ist ein Wunderwerk der Technik ist ziemlich kostspielig. Doch es gibt auch günstigere Modelle auf dem Markt. Worin sie sich von den teureren Modellen unterscheiden und worauf man beim Kauf achten sollte, erfährst du in diesem Beitrag.

Ganz wichtig: Wofür wird die Wärmebildkamera eingesetzt?

Beim Kauf einer Wärmebildkamera muss auch den Einsatzbereich geachtet werden

Einer der wichtigsten Punkte bei der Wahl einer Wärmebildkamera ist das Einsatzgebiet. Soldaten, Handwerker, Jäger und Amateure haben vollkommen unterschiedliche Ansprüche an ein solches Gerät.

Bist du beispielsweise auf der Jagd, möchtest du mit der Wärmebildkamera in erster Linie Wild beobachten. Dabei ist wichtig, dass du einen großen Blickwinkel hast. Eine Distanz von 200m sollte hier für die meisten Fälle vollkommen ausreichend sein.

Als Handwerker der auf der Suche nach undichten Stellen in einer Dämmung oder an einem Fenster ist, reicht eine Distanz von ein paar wenigen Metern aus, um zum Ziel zu kommen. Der Blickwinkel muss auch nicht besonders groß sein. Hier reicht ein günstiges Gerät vollkommen aus.

Im militärischen Kontext sind die Einsatzgebiete vielseitig und oft ist hohe Präzision gefragt. Hohe Distanzen und ein detailgetreues Bild sind entscheidend. Eine solche Wärmebildkamera ist meist deutlich größer und technisch ausgereifter als andere Modelle. Sie ist zudem um ein Vielfaches teurer.

Vor dem Kauf sollte man sich also überlegen, welche Einsatzbereiche man regelmäßig erleben wird und die Wärmebildkamera an diese anpassen.

Welche Marken sind gut?

Der Mensch orientiert sich vor allem dann an Marken, wenn er von dem jeweiligen Gerät nicht viel Ahnung hat.

Marktführend auf dem Gebiet der Wärmebildkameras sind die Unternehmen Pulsar, Scout und Liemke.

Wer eine Wärmebildkamera für die Jagd kaufen möchte, kommt an der zuletzt genannten Marke kaum vorbei. Hier erhält man ein besonders gutes Verhältnis von Preis zu Leistung.

Wie viel kostet eine gute Wärmebildkamera?

Wer geringe Ansprüche an Qualität und technische Ausstattung hat, kann bereits für 200€ eine Wärmebildkamera kaufen. Soll sie jedoch auf dem neuesten Stand der Technik sein, muss man mit einem Betrag von 1.500€ und mehr rechnen.

Besonders hochwertige Wärmebildkameras können sogar bis zu 20.000€ kosten.

So kostspieliges Equipment ist allerdings meist nur für Profis interessant.

Lohnt es sich eine Wärmebildkamera zu kaufen?

Da diese Frage nicht pauschal zu beantworten ist, empfehle ich den Blick in den eigenen Geldbeutel. Wenn der Zugewinn an Lebensqualität groß und die finanzielle Hemmschwelle gering ist, wird man durch den Kauf einer Wärmebildkamera glücklicher sein als vorher.

Fridays for Future – meine Meinung

Hallo,

an dem heutigen Freitag gibt es kaum ein anderes Thema als die Fridays for Future.

Falls du davon nichts mitbekommen hast:
Die weltweit bekannte Greta, die nun für den Friedensnobelpreis nominiert wurde, fing damit an jeden Freitag die Schule zu schwänzen. In der damit gewonnenen Freizeit protestierte sie für die Klimaschutz.

Ihr Engagement hat mittlerweile weltweit Schule gemacht. Sie wird als Star gefeiert, aber auch kontrovers diskutiert.

Am heutigen Freitag fand eine große Schüler-, und Studentendemonstration in Köln statt. Am Heumarkt, sowie auf der Vorplatte des Kölner Doms versammelten sich tausende junge Menschen, die friedlich protestierten.

In einigen Fällen hat man sich über die Plattform Splashthat organisiert.

Schulschwänzer oder Weltverbesserer?

Ein häufig angebrachter Kritikpunkt ist, dass die Schüler nicht zum Unterricht erscheinen und schwänzen. In einigen Bundesländern kann das für die Eltern ernste Konsequenzen nach sich ziehen.

Manch einer fragt spöttisch, ob wohl auch so viele junge Leute aufkreuzen würden, wenn die Demonstrationen an einem Samstag stattfänden.

Auch Christian Lindner von der FDP konnte sich eine herablassende Bemerkung nicht verkneifen. Klimapolitik sei etwas für Profis, nicht für Kinder.

Später relativierte er seine Aussage und betonte, dass er damit Wissenschaftler und Ingenieure meinte, die eine große Expertise auf diesem Gebiet haben.

Bewusstsein wurde geschafft, Unterricht verpasst

Meine persönliche Meinung ist, dass hier eine wunderbare Bewegung entstanden ist. Das Erreichen der Klimaziele 2020 scheint nicht mehr möglich und weltweit wird Raubbau an der Erde betrieben.

Durch das Einstehen für gemeinsame Ziele und eine politische Einmischung lernen die Kinder deutlich mehr als an einem weiteren Nachmittag in der Schule.

Bildung ist weitaus mehr als eine Gedichtinterpretation im Leistungskurs Deutsch. Mündige Bürger unserer Gesellschaft haben die Pflicht sich konstruktiv einzubringen und Missstände zu kritisieren. Genau das passiert hier, was durchaus bewundernswert ist.

Wir sollten beschämt zu Boden sehen, denn die jungen Menschen erledigen eine Aufgabe, die eigentlich den Erwachsenen zuzusprechen ist.

Ich wünsche mir, dass mehr Menschen die Wünsche und Hoffnungen der jungen Generation ernstnehmen und sie nicht so schnell als faule Schulschwänze abstempeln.

Meine Unterstützung ist euch in jedem Fall gewiss!